Eine Sache annehmen

„Ein kleines Stück von einem großen Ding zu sein, das nirgendwo hinführt“. 

Dies war genau der Moment, in dem Sébastien Kopp und François-Ghislain Morillion ihre starke Überzeugung erkannten, ihren Job im Bankwesen aufzugeben und ihr bisher erfüllendstes Projekt zu verfolgen.

Im Jahr 2004 gründeten sie VEJA: Sneakers, die in Paris entworfen, verantwortungsbewusst bezogen und in direkter Zusammenarbeit mit Kleinproduzentenkooperativen in Brasilien hergestellt wurden, wobei Materialien wie Bio-Baumwolle, wilder amazonischer Gummi und Akazienleder verwendet wurden. Seitdem verfolgt das Unternehmen hohe Sozial- und Umweltstandards, fördert Öko-Landwirtschaft, kämpft gegen die Abholzung, unterstützt Arbeiterrechte und schafft Arbeitsplätze für arme Familien, gerade in der Region Akko.

Acre ist die Grenze zum Amazonas-Regenwald, wo seit mehr als vier Jahrzehnten Streitigkeiten zwischen Waldschützern und Viehzüchtern toben. Die Region steht im Zentrum eines weltweiten Problems, der Entwaldung. Einer der wichtigsten Rohstoffe für VEJA ist Kautschuk aus dem Amazonasgebiet. Nach dem Vermächtnis des 1988 getöteten brasilianischen Umweltschützers und Gewerkschaftsführers Chino Mendes begannen die beiden Gründer mit der amazonischen Aktivistin Bia Saldanha zusammenzuarbeiten.

Im Herzen des Waldes ist die Carioca-Frau dafür bekannt, ihr ganzes Leben dem Kampf gegen die Abholzung zu widmen, sie nicht nur zu schützen, sondern auch ihre Bewohner zu unterstützen. Daher ist sie für VEJA verantwortlich für die Koordination der verschiedenen an der Kautschukproduktion beteiligten Parteien. Die nachhaltige Marke kauft Wildkautschuk von Gemeinschaften von Kautschukzapfern im Amazonas, wo der Kautschuk direkt von lokalen Hevea-Bäumen gezapft wird. 

EIN Seringueiro sammelt täglich bis zu 10 Liter Gummimilch, die dann für die Sohlen der VEJA Sneaker verwendet wird. Veja kauft es dann zum doppelten Marktpreis direkt von Cooperacre, der Genossenschaft, die für die Verarbeitung des amazonischen Latex von Familienproduzenten als CVP (Rohstoff) zu umgewandeltem Gummi verantwortlich ist. Für die gute Qualität des Kautschuks und der Walderhaltung zahlen die Zapfer eine zusätzliche Prämie und sind nicht in Versuchung, ihr Einkommen durch Rodung, Viehzucht oder Holzgewinnung aufzubessern.

Dabei unterstützt das junge Unternehmen die Arbeitsgemeinschaften, schützt den Regenwald vor der Abholzung und bekämpft indirekt den Klimawandel. 

Ausgetrocknete Flüsse und verheerende Brände sind nur einige der Folgen des Klimawandels für den Amazonas-Regenwald. Die Einwohner hoffen auf eine nachhaltige Zukunft und fordern mehr Unternehmen wie Veja zur Zusammenarbeit. Aus diesem Grund sind Sie mit der Wahl ethischer Marken zweifellos Teil einer besonderen und lohnenden Mission. 

 

 


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