Regenerative Baumwolle

Seit der industriellen Revolution schädigt die Art und Weise, wie wir Nahrungsmittel und Kleidung produzieren, unser Ökosystem – und trägt bis zu einem Drittel der weltweiten CO2-Emissionen bei. Die Bodenbearbeitung und der Einsatz schädlicher Chemikalien haben unseren Boden in nutzlosen Schmutz verwandelt. Erschwerend kommt hinzu, dass riesige Landflächen auf der ganzen Welt unfruchtbar geworden sind. Und diese Länder können keinen Kohlenstoff mehr aus unserer Atmosphäre aufnehmen.

Seit der industriellen Revolution schädigt die Art und Weise, wie wir Nahrungsmittel und Kleidung produzieren, unser Ökosystem – und trägt bis zu einem Drittel der weltweiten CO2-Emissionen bei. Die Bodenbearbeitung und der Einsatz schädlicher Chemikalien haben unseren Boden in nutzlosen Schmutz verwandelt. Erschwerend kommt hinzu, dass riesige Landflächen auf der ganzen Welt unfruchtbar geworden sind. Und diese Länder können keinen Kohlenstoff mehr aus unserer Atmosphäre aufnehmen. Das Problem ist, dass mehr Kohlenstoff freigesetzt als gespeichert wird.

Um diese unhaltbare Situation umzukehren, können wir eine Landwirtschaft wieder einführen, die einen gesunden Boden unterstützt. Wie? Durch die Umsetzung regenerativer Landwirtschaftspraktiken können wir gesunde Böden wieder aufbauen, mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre ziehen – und den Klimawandel umkehren.

Eine Möglichkeit zur Umsetzung der regenerativen Landwirtschaft ist die Umstellung der konventionellen Baumwollproduktion auf regenerative Bio-Baumwolle. Dank Bio-Baumwolle verdienen Bauern mehr Geld und sind keinen giftigen Pestiziden mehr ausgesetzt. Im Vergleich zu konventioneller Baumwolle verbraucht Biobaumwolle 62 % weniger Energie, hat 46 % weniger Einfluss auf die globale Erwärmung und hat 91 % weniger Wasserverbrauch.

Allerdings dauert die Umstellung von konventioneller auf Bio-Baumwolle drei Jahre. Diese Zeit braucht der Boden, um sich von den künstlichen Pestiziden zu erholen. Während dieser Zeit können die Bauern die Baumwolle nicht als Bio-Baumwolle verkaufen und erhalten keine Bio-Prämie. Außerdem haben sie Probleme, hochwertiges, gentechnikfreies Saatgut zu finden – eine wesentliche Voraussetzung.

Mehr als 50 % der Kleinbauern geben innerhalb des ersten Jahres die Umstellung auf Bio-Baumwolle auf, weil sie es alleine nicht schaffen. Dies erklärt, warum weniger als 1% der in der Textilindustrie verwendeten Baumwolle biologisch ist.

Zwei unserer Marken, Armedangels und Bio-Grundlagen, tragen aktiv zur regenerativen Landwirtschaft und Bio-Baumwollproduktion bei.

Armedangels

Bio-Grundlagen